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Rezept // Frühlingssalat mit Quinoa und Bulgur

Ich versuche seit einigen Wochen weniger Fleisch zu essen und deshalb kommt es immer öfters vor, dass ich mich an vegetarischen Gerichten versuche. Ich war (und bin es teilweise immer noch) ja ehrlich gesagt nie eines von diesen “Salat Mädchen”, die immer und gerne die Salatvariante im Restaurant als Hauptspeise ordern. Dafür liebe ich Pasta, Brot und co. einfach viel zu sehr. Für mich entdeckt habe ich aber im letzten Jahr Bulgur und Quinoa, beides super lecker, gesund und vor allem für vegeratische Gerichte perfekt geeignet. Eigentlich wollte ich auch letztes Wochenende wieder meine geliebte scharfe Gemüsepfanne mit Quinoa machen, doch als ich diesen leckeren Salat von Maria und Josh via Pinterest gesehen habe, musste ich ihn einfach ausprobieren.
Ich hab das Rezept nur ein bisschen abgeändert, da man mich Koriander und Ingwer jagen kann. Außerdem hatte ich noch eine Avocado, die verarbeitet werden musste und für das Dressing wollte ich nicht noch extra Zutaten kaufen. Auch Edamame war in den zwei (ansonst recht gut sortierten) Supermärkte ums Eck nicht erhältlich, Sojabohnen schmecken aber genau so gut und passend dazu! Wie ihr seht, kann man den Salat ganz nach eigenem Geschmack und was der Supermarkt oder Kühlschrank gerade so hergibt, abändern oder ergänzen.
Der Quinoa-Bulgur-Salat ist sehr schnell zubereitet, durch die unterschiedlichen Zutaten und Konstinzen (Avocado vs. Kraut) schmeckt er total lecker und gesund ist er auch noch. Ich war richtig begeistert von dem Ergebnis und hätte mir nicht gedacht, dass mir der zusammengewürfelte Haufen schlussendlich doch so gut schmeckt und er wird bestimmt bald wieder gemacht. Und warum eigentlich Frühlingssalat? Die vielen unterschiedlichen Zutaten stechen durch ihre Farben richtig hervor, ähnlich einer Blumenwiese, die jetzt zu blühen beginnt.

Zutaten für zwei bis drei Personen

für den Salat

1/2 Tasse Quinoa, halbe Tasse Bulgur
1 Tasse Rotkraut
2 mittelgroße Karotten
halbe roter Paprika
zwei kleine Schalotten
1/4 Tasse gefrorene Sojabohnen (gibt es z.B. TK von Iglo)
1/2 – 1 Tasse Gurke in Würfel geschnitten
1 Avocado
wer mag: frische Sprossen (gibt’s es z.B. im Bio-Supermarkt Denn’s in Wien) und glatte Petersilie oder Koriander als Topping

für das Dressing

4 EL Sojasoße (ich verwende immer die salzarme Version)
2 TL Sesamöl
1 TL Essig (wer ihn zuhause hat: Reisweinessig passt natürlich perfekt!)
2 EL in Streifen geschnitte Frühlingszwiebel
1 TL Sesam
Salz, Pfeffer, Chiliflocken

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Zubereitung

1. Für den Quinoa und Bulgur die doppelte Menge an Wasser im Wasserkocher erhitzen, anschließend die beiden Zutaten mit einem Teelöffel Gemüsebrühe im Topf aufkochen, nach ca. vier Minuten die gefrorenen Sojabohnen hinzufügen und alles nochmal für ca. vier Minuten auf kleiner Flamme vor sich hinköcheln lassen.  Brühe abgießen und die Quinoa-Bulgur-Mischung mit den Bohnen in einer größeren Schüssel zur Seite stellen.

2. Während dem Kochvorgang kann man schon die Karotten schälen und mit einer Vierkantreibe in Streifen raspeln, die äußereste Schicht vom Rotkohl entfernen und diesen ebenfalls in dünne Streifen hobeln oder schneiden. Den Paprika waschen und in ca. 1x1cm große Würfel schneiden. Jetzt fehlen nur noch drei Zutaten: Die in Würfel geschnittene Avocado, die geschälte und ebenfalls gewürfelte Gurke und die in feine Würfel geschnittene Charlotten.

3. Das geschnittene Gemüse in der Schüssel mit den restlichen Zutaten vermengen und gut umrühren. Für das Dressing einfach alle Zutaten in einer kleinen Schüssel vermischen, wer Ingwer mag, kann diesen noch ergänzen.

4. Den Salat mit dem Dressing anmischen und entweder noch warm genießen oder ihn für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Der Salat wird mit den Sprossen, Sesam und etwas Petersilie (oder Koriander) angerichtet. Auch am nächsten Tag schmeckt der Salat noch knackig frisch und kann daher super für die Arbeit oder lange Unipausen vorbereitet werden!

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2 comments

  1. Absolut köstlich, danke für das tolle Rezept!

    1. Danke :)