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Fastenzeit // 40 Tage zuckerfrei

projekt zuckerfreiHattet ihr Vorsätze für dieses Jahr? Ich nehme mir schon seit Jahren keine “richtigen” Vorsätze vor, sind wir mal ehrlich: Wer hält sich 365 Tage später immer noch daran? Die klassischen Ziele wie sich gesünder ernähren, mehr Bewegung in den Alltag einzubauen und eine Sportart zu finden, welche zu 100% zu einem passt und Spaß macht standen denoch auf meiner heimlichen to do-Liste für dieses Jahr. Und während das mit dem Sport zumindest zwei bis drei Mal in der Woche trotz Uni und Job ganz gut klappt, ist Zucker nach wie vor mein großes Laster. Morgens ein süßes Müsli, Mittags die Nougatknödel, Mohnnudeln, Buchteln oder der Milchrahmstrudel mit Vanillesoße als Dessert, Nachmittags eine heiße Schokolade oder am Abend mal ein Nussini, süße Cocktails oder ein Stückchen Schokolade. Mein Heißhunger auf Süßkram ist momentan so schlimm wie schon lange nicht mehr und damit soll jetzt vorerst wieder Schluss sein! Ich habe für mich beschlossen die bevorstehende 40-tägige Fastenzeit (18.02. – 04.04.2015) für Zuckerfrei-Challenge von der Bloggerin Hannah zu nutzen.

Eine kleine Umfrage auf Twitter und unter den Arbeitskollegen ergab, dass ungewöhnliche viele in der Fastenzeit auf etwas verzichten möchten. Süßkram, Alkohol, tierische Produkte oder Weizenmehl waren dabei ganz weit vorne.

Worauf ich verzichten werde: Raffinierter Zucker, Honig, Agavendicksaft, Stevia etc., also eigentlich alle Süßungsmittel. 40 Tage auf Obst zu verzichten halte ich persönlich für Schwachsinn und werde daher auch in der Fastenzeit Obst essen.

Süßes soll die Ausnahme und nicht die (tägliche) Regel werden, ich will meinen Heißhunger loswerden und wenn ich auch noch das ein oder andere Kilo dabei verlieren würde, wäre das natürlich ein netter Nebeneffekt.

Für die gemeinsame Motivation und den Austausch untereinander hat Hannah den Hashtag #projektzuckerfrei für Beiträge, Fotos, Videos usw. auf Instagram, Facebook und co ins Leben gerufen.

Was hilft: Sämtliche Süßigkeitenvorräte verschwinden zu lassen, egal ob man es an die Nachbarskinder verschenkt und der Freundin zum vernichten vorbeibringt – weg damit! Wenn man nichts zuhause hat, nascht man einfach auch weniger. Ein Croissant zwischendurch und ein Eistee/Cola zum Mittagessen habe ich mir zum Glück schon vor knapp einem Jahr abgewöhnt, das erste Eis vom Eis-Greissler muss dieses Jahr dann eben noch etwas auf sich warten lassen. Die Fastenzeit endet übrigens perfekt am Tag vor meinem Urlaub nach Barcelona. Gibt es eine schönere Motivation als wenn ein paar Tage Sonne, Strand und Meer auf einem als Belohnung warten? ;)

Und wer ist von euch alles bei dem #projektzuckerfrei dabei? Verzichtet ihr in der Fastenzeit auf etwas?

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3 comments

  1. Wow, ich wünsch dir alles Gute dafür! Ich muss grundsätzlich wegen Unverträglichkeiten schon auf sehr viel verzichten, deswegen bleibt der Zucker vorerst einmal, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es bei allem gleich ein bisschen leichter geht, wenn erst einmal die ersten paar Tage vorbei sind.

  2. Ich find das Projekt so cool und zieh wirklich meinen Hut vor dir, dass du das 40 Tage durchziehst!! :) Da ich sowieso nicht der große Süßigkeiten-Tiger bin und kaum Cola und Co trinke bzw. nicht so oft Schoko esse, hält sich der Zuckerkonsum in dieser Hinsicht in Grenzen.
    Viel Glück jedenfalls für diese 40 Tage! :)
    xox Carina
    the golden avenue

  3. Hallo!

    Ich habe mich in letzter Zeit sehr mit dem Thema Zucker auseinandergesetzt und es ist wirklich nicht immer einfach zuckerfreie Lebensmittel zu finden und zuckerfrei zu kochen.

    Mein Mann hat im Mai die Diagnose Diabetes erhalten und lebt seither Zuckerfrei. Er hat inzwischen schon beträchtlich an Gewicht verloren und fühlt sich fitter und voll Energie. Man merkt richtig den Unterschied zu früher. Er war ständig müde und ausgelaugt, das ist jetzt vorbei!

    Der Film „VOLL VERZUCKERT“ hat uns auch die Augen geöffnet und gezeigt wo sich der Zucker überall versteckt. Ich kann den Film nur empfehlen!